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So kocht es sich am besten: Stahl, Ceran, Induktion oder Gas?

Wer eine neue Küche plant, hat sich mit vielen schweren Entscheidungen zu befassen. So ist die Auswahl bei jeglichen Elementen nahezu unendlich: Welches Material eignet sich am besten für die Arbeitsoberfläche, was für eine Spülmaschine lohnt sich am meisten und welcher Backofen passt am besten? Die individuell perfekt angepasste Küche braucht Zeit und Entscheidungskraft. Um Letzteres ein wenig zu stärken, stellen wir die Vor- und Nachteile der vier geläufigen Herd-Arten vor.

Stahl hat ausgedient

Weißlackiertes Metall und vier kreisrunde, fast schon schwarze Erhebungen: Der Stahl-Herd, wie er bei Oma noch vorkam wird kaum mehr produziert. Das Säubern mit Scheuermilch oder gar Schuhcreme gehört also zurecht der Vergangenheit an. Nicht nur, dass die runden Herdplatten die Position der Töpfe stark einschränken, das Säubern der Heizplatten macht zudem eine Menge Arbeit. Ganz zu schweigen von der altmodischen Optik, die in modernen Edelstahlküchen mit sehr gradlinigem Design einfach keinen Platz mehr findet. Stahl hat in Bezug auf Kochplatten ausgedient.

Ceran und Glas

Deutlich moderner und die momentan wohl häufigste Herd-Art ist das Ceranfeld. Hierbei wird mit zwei verschiedenen Techniken gearbeitet: Die klassische Technik durch Wärmestrahlung per Heizwiderstand oder mit Induktion. Die klassische Heiztechnik ist genauso energieverschwenderisch wie Omas Kochplatten. Zwar ist die Oberfläche flexibler für Töpfe und deutlich besser zu reinigen, aber Wärmeenergie geht dennoch verloren. Es dauert meist eine ganze Weile, bis die gewünschte Temperatur erreicht wird. Zudem ist die Steuerung der Hitze nicht ganz einfach. Mal wird auf Stufe fünf geköchelt, zwei Minuten später brodelt es im Topf.

Induktion ist ganz anders. Zwar teurer in der Anschaffung, auch deshalb, da eigens dafür Kochgeschirr benötigt wird, wird die Energie aber deutlich besser übertragen. Magnetspulen sorgen für einen induzierten Stromfluss im Boden der Töpfe und Pfannen. Dadurch ist der Herd rund um den Topf nur leicht warm und es besteht keine akute Verbrennungsgefahr. Außerdem ist die Hitze im Topf sehr schnell hergestellt. Ein Induktionskochfeld ist effektiver und birgt weniger Gefahren, ist jedoch auch teurer in der Anschaffung.

Das gute alte Gas

Kommen wir zu guter Letzt zum guten alten Gasherd. Ein Modell für Liebhaber. Diese Art zu kochen bietet nämlich die schnellste und am besten zu steuernde Hitze. Als Nachteil ist das Reinigen des Herds anzuführen. Die Stahlkonstruktion muss entfernt werden, um an den Boden des Herds zu gelangen. Dennoch lassen sich gewisse Vorteile nicht von der Hand weisen: Geldbeutel und Umwelt werden geschont, da die Hitzequelle schnell heiß wird und direkt nach dem Gebrauch ausgeschaltet werden kann. Die Griffe eines Topfes werden zwar sehr heiß, doch gewöhnt man sich an diese Umstände kann ein Gasherd für Freude sorgen.

Wie Sie sehen haben Herde und Kochfelder mit unterschiedlichen Heizarten verschiedene Vor- und Nachteile. Es ist jedoch nicht von der Hand zu weisen, dass Induktion und Gas deutliche Vorteile haben. Doch auch ein klassisches Ceranfeld mit Hitzestäben erfüllt seinen Zweck. Lediglich die Stahlplatten haben ihren Zenit überschritten. Wir hoffen, Ihnen bei der Auswahl geholfen haben zu können und wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern in unserem Sortiment.

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